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Metropolisierung ist Zustand und Vorgang zugleich. Sie ist gegeben, wenn in einem Staat eine einzige Stadt (meist die Hauptstadt) alle anderen Städte hinsichtlich ihrer Größe und Bedeutung überragt. Der Vorgang beschreibt die Vergrößerung des Abstands zwischen Metropole und ländlichem Raum. Die Urbanisierung (Verstädterung) wirkt sich dabei nicht gleichmäßig auf alle Städte in einem Staat aus. Das hat zur Folge, dass sich besonders Kleinstädte und das Land kaum mehr entwickeln, während eine oder einige wenige Städte ein enormes Wachstum verzeichnen und zu beherrschenden Metropolen werden. Je größer der Anteil der Bevölkerung ist, der in einer Metropole lebt, desto größer ist der sogenannte Metropolisierungsgrad. Die Metropolisierung ist besonders in Entwicklungsländern sehr ausgeprägt.

Die Metropolisierungsquote ist der Anteil der in den Metropolen lebenden Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung.

Die Metropolisierungsrate hingegen beschreibt die Zunahme des jeweiligen Anteils der metropolitanen Bevölkerung.

 


Quellen

Seite „Metropolisierung“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 16. April 2016, 16:39 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Metropolisierung&oldid=153531820 (Abgerufen: 23. August 2016, 06:53 UTC)

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