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Eine Agglomeration – von lateinisch agglomerare ‚fest anschließen‘, (synonym auch: englisch larger urban zone sowie weitgehend synonym im Deutschen: Ballungsraum, Stadtregion oder Verdichtungsraum) – bezeichnet eine aus mehreren, wechselseitig verflochtenen Gemeinden bestehende Konzentration von Siedlungen, die sich gegenüber ihrer Umgebung durch eine höhere Siedlungsdichte und einen höheren Siedlungsflächenanteil auszeichnet.

Im Regelfall gruppiert sich eine Agglomeration um eine oder mehrere Kernstädte, die von einem engeren, dicht bebauten suburbanen Vorortgürtel sowie einem geographisch weitläufigeren, teilweise ländlich geprägten Einzugsgebiet umgeben sind. Bedeutende Großstädte und ihr weitläufiges Einzugsgebiet bilden Metropolregionen, deren Fläche meist größer ist als die der sich in ihr befindenden Agglomeration. Für Ballungszentren mit regionalem Schwerpunkt wird auch der Begriff Regiopole verwendet, deren Umland heißt Regiopolregion.

Je nachdem, ob in einer Agglomeration ein oder mehrere Oberzentren existieren, wird zwischen monozentrischen und polyzentrischen Agglomerationen unterschieden.

 


Quellen

Seite „Agglomeration“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 19. August 2016, 21:38 UTC. URL: https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Agglomeration&oldid=157186552 (Abgerufen: 22. August 2016, 15:26 UTC)  

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